18
Mar
12

Assassin’s Creed Revalations

Jaja, besser spät als nie…

In meiner unbändigen Sucht nach Ezio habe ich mir natürlich die Collectors-Edition gekauft, nachdem die Trottel vom GameStop nicht dazu in der Lage waren meine Spacial–Gamestop-Edition vorzubestellen.

Ich muss sagen, wie auch beim letzten Mal, ging es viel zu schnell vorbei. Und jetzt ist es das ja wirklich. Ezio ist tot. Embers ist sein Ende. Ich hab geheult. Es war wunderschön und es gibt wohl nur wenige Game-Charakter, mit denen man so sehr mitfiebert, wie mit ihm.

Aber nicht nur Ezios Ende ist zu sehen. Auch Altair, der legendäre Altair stirbt. Nunja, er war schon vorher gestorben, aber jetzt sahen wir sein Ende. Die Altair-Szenen, die ja im Vorhinein schon angekündigt waren, haben mich allerdings leider etwas enttäuscht. Bis auf die erste, spielte man ihn nur als alten Mann und konnte leider seine – ich wiederhole mich – legendären Fähigkeiten nicht so sehr auskosten, wie ich es gerne gewollt hätte. Dennoch war seine Geschichte berührend.

Wie die das immer machen da bei Ubisoft. Es ist immer wieder unheimlich romantisch, spannend, schnell, intelligent, verworren, neu. Aber leider viel zu kurz. Auch dieser Teil hat bei mir keine drei Tage gefüllt. Und ich rede von Tagen, die ich neben dem zocken mit arbeiten oder lernen verbrachte, wenn ihr versteht was ich meine.

Und jetzt gibt es schon den ersten Kurztrailer für Assassin’s Creed III. Connor wird er heißen, hat unverkennbare Ähnlichkeit mit dem jungen Ezio, dem jungen Altair und wir reisen dieses Mal in die neue Welt. Ich bin gespannt…

28
Mar
11

So schnell war es wieder vorbei…

Es war wunderbar. Assassins Creed Brotherhood ist durchgespielt!

Es hat mir riesen Spaß gemacht. Die Grafik war schön, die Story natürlich top und als bersonderes Highlight habe ich es doch empfunden, mit Desmond endlich mal wirklich auch klettern zu können. Auch die moderne Auditore-Villa war super! Viele haben ja das Reiten in der Stadt kritisiert, ich persönlich fand das nicht so schwer, nach kurzer Zeit hat man es doch raus. Und dass man alle die Gebäude kaufen kann… wer schon mal in Rom war wird mir zustimmen: Es ist einfach affengeil (entschuldigt meine Wortwahl) auf dem Dach vom Pantheon zu stehen und durch das Loch reinzuklettern um jemanden zu … naja… ermorden.

Es gibt nur einen Punkt, den ich bemängeln muss: Die Dauer. Für Teil zwei habe ich als Nicht-eingefleischte-Zockerin Monate gebraucht. Ja wirklich, Monate! Und ich habe es genossen! Für Brotherhood… drei Tage. Was ist das? Nichts! Ich war echt enttäuscht, als ich an den Point of no returne kam um es mal so zu nennen. Denn ab einem gewissen Punkt kommt man aus der Story nicht mehr heraus. Dann geht auf einmal alles unheimlich schnell! Kaum ist man in die Engelburg eingedrungen, hat man den Apfel, kämpft gegen Cesare und versteckt das Ding. Ende. Hä?

Ich gebe zu, ich habe noch sehr viel Kontent im Spiel übrig, einige Kurtisanen-Missionen, zwei Christina-Missionen (auch so ein persönliches Highlight von mir!!!) und gerade bin ich mit Da Vincis Verschwinden beschäftigt. Online nicht zu vergessen – was auch sehr toll ist! Aber… Teil 2 beinhaltete einfach mehr Story-relevanten Kontent und das gefiel mir eben.

Fazit: Teil 2 gefiel mir zwar besser, Brotherhood ist aber dennoch ein würdiger Nachfolger und ich hoffe Ezios Story noch ein bisschen weiter verfolgen zu können ( auch wenn das Ende das nicht unbedingt einschließt).

PS.: Wann krieg ich endlich den Folm dazu? Mir ist es auch egal ob mit Altair (der eben einfach ne coole Sau ist) oder Ezio. Was sagt ihr? Wen würdet ihr lieber sehen?

11
Mar
11

Na Endlich!!!

Ok, der Titel dieses Eintrags hat wohl zweierlei Bedeutung: ersten komm ich endlich wieder zum schreiben, das Semester ist vorbei und ich habe auch endlich die letzte Hausarbeit beendet. Man, war das ein langweiliges Thema aber eben drum werde ich hier niemanden damit langweilen, was das Gleichnis vom Sämann mit Agrartechniken im antiken Palästina zutun hat.

Eigentlich habe ich den Titel gewählt weil: ES IST SOWEIT!!! Nächste Woche steht Assassins Creed Brotherhood für den PC im Laden und ich bitte wirklich inständig darum, hier jetzt keine Kommentare zu bekommen, dass besagtes Spiel ja auf der Konsole viel besser wäre. Ist mir egal! Weil: Ich hab keine! Aber dafür habe ich eine bombastische Grafikkarte und freue mich riesig darauf, mit Ezio durch Rom zu reiten und den Borgia das Leben zur Hölle zu machen.

An dieser Stelle sei auch gleich mal folgendes erwähnt. Seit ich mit die Trailer ansehe (und das tue ich schon eine ganze Weile) muss ich immer wieder diese oben beschriebenen Kommentare ertragen. Ich lese sie inzwischen gar nicht mehr. Dauernd stehen da in äußerst schlechtem Deutsch (Ich spreche von Rechtschreibfehlern, nicht von Tippfehlern) ausschweifende Beileidigungen, die sich die Konsolen- und PC-Leute gegenseitig an den Kopf werfen. Dass sie sich noch nicht öffentlich bekämpfen…? Mal ehrlich. Sind wir nicht verbunden? Mir ist das egal, ob jemand das Game auf Konsole oder PC oder wo auch immer spielt, die Story ist die gleiche und sich austauschen kann man doch auch so oder?

Gerade bei einem Spiel was noch dazu so viele faszinierende Hintergründe bietet. Ich habe erst mal nach Rodrigo Borgia gegoogelt (schreibt man das jetzt eigentlich so?) und nach all den anderen Charakteren und die ganzen historischen Hintergründe zu erfahren macht es nur noch schöner.

Ich halte fest, meine Vorfreude auf den 17.3. lasse ich mir durch nichts nehmen. Es wird ganz toll! Und einen angenehmen Gruß an alle, die dieses Spiel ähnlich schätzen, wie ich. Bitte spoilert mich nicht!

09
Feb
10

Die Harzt IV Sätze werden erhöht.

Was wird es wohl dem Staate bringen, die Sätze zu erhöhen? Natürlich sind sie sehr niedrig, wie ich aus nächster Erfahrung weiß (glücklicher weise nicht aus eigener). Doch lohnt es sich dann noch, überhaupt zu Arbeiten? Werden die Schulden des Staates nicht noch mehr in die Höhe getrieben? Und was ist mit den Schamrozern (leider gibt es schließlich auch die unter den HarztIV-Empfängern)? Die werden noch mehr verhätschelt.

03
Feb
10

Deutschlands Abstieg – eine Kritik

Mit Deutschland liegt einiges im Argen habe ich den Eindruck. Was für ein Wortspiel, wenn man nur an die ARGE denkt. Dabei will ich darauf gar nicht hinaus.

Unser Bildunssystem bildet nicht mehr, so wissen wir spätestens seit Pisa oder wenn wir uns im Fernsehen ansehen, wie wenig Deutsche wissen, wo besagte Stadt überhaupt liegt. Vielleicht in Spanien? Da gibt es doch so einen Turm oder?

„Zur Lösung des Problems wurden viele Vorschläge gemacht, die sich meistens um das hin und her kleiner bedruckter Papierscheine drehten.“ (Douglas Adams)

Das Zentralabitur wurde eingeführt, jetzt sogar als Miniedition erhältlich: in 12 Jahren abbezahlt! Ich zähle zum ersten Jahrgang, der dem Zentralabitur zum Opfer fiel: in meiner DeutschLK Klausur sollte ich ein Gedicht analysieren, was wir bereits in der 9. Klasse besprochen hatten. Und in der 11. Klasse. Und in der 13. Klasse  – um nur eines der Beispiele zu nennen. Wofür die 11. Klasse da war, haben sich die Minister wohl auch nicht überlegt: hart gesagt war sie dazu da, um die unmotivierten Beteiligten raus zu kegeln. Wie im Studium!  Jetzt muss man sich eben vorher überlegen, ob die Allgemeine Hochschulreife das richtige ist, um keinen Job zu finden.

Ach ja, das leidige Thema Job-Suche. Wenn man nicht gerade faul ist – und ich bin jetzt einfach mal hoffnungslos optimistisch und gehe davon aus, das die meisten das nicht sind – sollte es doch machbar sein, Steuern zahlen zu dürfen. Ich gebe zu, die Krise spielt eine Rolle bei den schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aber selbst, wenn man zwei Ausbildungen hätte, bekommt man heute nicht einmal mehr eine Absage geschickt. Man hört gar nichts mehr. Weder ja noch nein. Sind die Arbeitgeber hinter den Stellenausschreibungen so vom Personalmangel gebeutelt, dass sie nicht einmal mehr ihre Sekretärin dazu verdonnern können, Absagen abzuschicken? Offenbar! Armes Deutschland, so wird das nichts mit dem Schuldenabbau!

Und wenn man tatsächlich einen Job gefunden hat? Ich hatte ein interessantes Erlebnis beim Arzt vor wenigen Tagen. Die Sprechstundenhilfe beklagte sich darüber, dass sie jeden Tag, außer Mittwochs und am Wochenende, 10-Stunden-Schichten habe. Sollte ich sie auslachen oder Mitgefühl heucheln? Ich gebe ja zu, als Student führt man das reinste Lotterleben, aber wenn ich aus vertrauenswürdigen Quellen Beschwerden über 17 Stunden am Tag höre, muss ich über 10 lachen. Man könnte glatt von Ausbeutung sprechen, wenn man bei einer bekannten Fastfoodkette – nennen wir sie McD., nein, das ist zu offensichtlich, M.Donalds –  einen 30-Stunden-Vertrag unterschreibt und keine Woche unter 50 Stunden abschließt. Und wehe man ist krank.

Dann verliert man nicht nur seinen Job, sondern sieht sich auch der harten Hand des Gesundheitssystems ausgesetzt. Oder sollte ich besser sagen, der harten Hand einer 2-Klassen-Gesellschaft? Was für ein Glück, dass Herr Rösler (der mir persönlich sogar ganz sympathisch erscheint – vielleicht schafft er es ja wirklich?!) sich anspruchsvolle Ziele gesetzt hat: er will das System verbessern. Doch bis das auf dem Weg ist, werden Kassenpatienten weiterhin nicht mit „Guten Tag“ sondern „10 Euro“ (ohne bitte) begrüßt, nachdem sie 4 Wochen auf ihren Termin beim Arzt warten mussten. Dabei darf man den Ärzten nicht mal Vorwürfe machen, denn die Zahl der niedergelassenen Hausärzte geht stetig zurück, sodass sogar ein pensionierter Medicus sich überlegen muss, nicht zum Wohl der Gemeinde einfach weiter zumachen, bis er selbst dem Leiden zum Opfer fällt. Kaum ein Arzt geht pünktlich nach Hause geschweige denn die Schwestern, oder besagte Sprechstundenhilfen. Doch wem macht man dann den Vorwurf? Irgendwer muss hier der Sündenbock sein. Ich schlage die Krankenkassen vor, die Gesundheit gerade jetzt zu einem Luxus-Gut werden lassen, indem sie die Beiträge einfach mal ein wenig erhöhen.

Die wenigstens von uns können wohl hoffen, alt zu werden, ohne krank zu werden, aber keine Sorge, wenn das möglich ist, sage ich Bescheid!




 

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